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“It was much more difficult functioning in the U.S. than it was in Europe. You know you could run and hide from rockets coming out of Aachen, Germany. But you couldn't run and hide from the kind of verbal abuse you got in Alabama, Georgia, Mississippi.“

Walter Patrice, WWII veteran, Poughkeepsie (NY)

 


 

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"Ein Hauch von Freiheit" (Breath of Freedom)
December 16, 10:05pm CET on Arte
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Documentary:
"Breath of Freedom: Black Soldiers and the Battle for Civil Rights" (narrated by Cuba Gooding, Jr.)
Premiers February 17, 8pm ET/PT on Smithsonian Channel
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Article:
"Freed's enduring photos of march part of exhibit"
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Article by
Sophie Lorenz:
„Heldin des anderen Amerikas“
Die DDR-Solidaritätsbewegung
für Angela Davis, 1970–1973.
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"The West Point -
Vassar College Initiative"
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A Breath of Freedom
By Maria Höhn &
Martin Klimke
Palgrave Macmillan October 2010
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Press

Zur Sache: Was sich hinter „Ramstein 2“ verbirgt
 
Das Landgericht Zweibrücken verhängte am 12. Juli 1971 Strafen gegen zwei afroamerikanische US-Bürger: Lawrence Jackson wurde wegen versuchten Totschlags zu sechs Jahren Haft verurteilt, William Burrell freigesprochen, doch musste er wegen Verstoßes gegen das Passgesetz eine Geldstrafe zahlen. Es war der erste Prozess im Zusammenhang mit der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung „Black Panther Party“ auf deutschem Boden, wie die RHEINPFALZ in jenem Sommer berichtete.

Anlass war ein Vorfall auf der Air Base Ramstein am 19. November 1970: Auf dem US-Militärstützpunkt wollten die Angeklagten Propagandamaterial der „Black Panther“ verteilen - Werbung für eine in Frankfurt geplante Veranstaltung mit Kathleen Cleaver, einer führenden „Black Panther“-Repräsentantin. Bei der Zugangskontrolle kam es zu einer Auseinandersetzung mit dem deutschen Wachmann Dieter Lippek. Dabei fielen Schüsse, durch die der Wachmann schwer verletzt wurde. Zwar gelang Burell und Jackson die Flucht, doch wurden sie wenig später gefasst.

Der Prozess in Zweibrücken war von heftigen Prosteten begleitet, auch während der Verhandlung kam es zu tumultartigen Szenen. Unterstützt wurden die „Black Panther“ vom sogenannten Frankfurter Solidaritätskomitee aus linken Studenten um den Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS). Dieser soll den Angeklagten auch das Auto bereitgestellt haben, mit dem sie nach Ramstein fuhren. Zwei Angeklagte in Verbindung mit Ramstein verkürzten die deutschen „Black-Panther“-Sympathisanten zu dem Protestschlagwort „Ramstein 2“.

Anklage erhoben wurde wegen Mordverschwörung. In dem Wagen war nach Angaben der Zweibrücker Staatsanwaltschaft „Black Panther“-Material gefunden worden, in dem offen zum Töten aufgefordert worden sei. Für die Studenten hatten die Angeklagten in Notwehr gehandelt; statt eines fairen Prozesses werde aber „ein Exempel gegen die oppositionelle GI-Arbeit statuiert“. Nicht nur in den USA, sondern auch in der BRD würden Schwarze diskriminiert.

Tatsächlich waren übrigens drei Afroamerikaner in die Ramstein-Sache verwickelt. Doch konnte der dritte, David Jenkins, erfolgreich flüchten. Mit Hilfe des SDS und dessen Stasi-Kontakten soll er nach Ost-Berlin geschmuggelt und nach Algerien ausgeflogen worden sein.

Kathleen Cleaver trat nie in Frankfurt auf. Nachdem ihr Flugzeug, wurde ihr die Einreise verweigert.
 
Anke Herbert

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